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Caspar David Friedrich: Kügelgens Grab

Heinrich Schütz: Musicalische Exequien

, Bern, Nydeggkirche (Karte)
, Biel, Stadtkirche (Karte)
, Fribourg, Église du Couvent des Capucins
(Karte)

BERNVOCAL:

Sopran IMiriam Feuersinger, Sara Jäggi, Felicitas Erb
Sopran IIKristīne Jaunalksne, Jessica Jans, Regula Konrad
AltKai Wessel, Mona Spägele, Roman Melish
Tenor IMichael Feyfar, Daniel Issa, Markus Nollert
Tenor IIDavid Munderloh, Jonathan Spicher, Matthias Müller
BassDominik Wörner, Michael Kreis, Jan Sauer

Die Freitagsakademie:

Vital Julian FreyOrgel
Jonathan RubinTheorbe
Ján KrigovskyViolone

LeitungFritz Krämer

Heinrich Schütz (1585–1672) zählt nicht nur zu den bedeutendsten Komponisten des Frühbarock, sondern auch zu den wichtigsten Komponisten von Vokalmusik überhaupt. Er brachte den italienischen Stil nach Deutschland und beeinflusste die Chormusik für Jahrhunderte. Trotzdem werden seine Werke in Bern vergleichsweise wenig aufgeführt. BERNVOCAL möchte diese Lücke schliessen und sich 2015 und 2016 in drei Projekten dem Schaffen von Heinrich Schütz und seinem grossen Kollegen Johann Hermann Schein widmen (1586–1630). Nach dem Programm Die mit Tränen säen, einer Auswahl aus der Geistlichen Chormusik und den Kleinen Geistlichen Konzerten, werden zum Ende des Kirchenjahres die Musicalischen Exequien SWV 279–281 (1635/6) erklingen. Diese einzigartige Begräbnismusik, die Schütz für seinen Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß komponierte, verwendet als Textgrundlage nicht die liturgische Totenmesse, sondern eine Auswahl von Bibelversen und Liedstrophen, die der Verstorbene zu Lebzeiten zusammengestellt und auf seinem Sarg hatte anbringen lassen, und ist in dieser Hinsicht nur dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms vergleichbar. In der Form einer Abfolge von motettischen Chören und solistisch besetzten Concerti schuf Schütz eine der kunstvollsten und beeindruckendsten Trauermusiken der Musikgeschichte.

Programm:

Download:

Tickets – 35 CHF (erm.)

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