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Foto: María Cristina Kiehr

María Cristina Kiehr

Ausgebildet bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis, musizierte die Argentinierin María Cristina Kiehr schon früh mit Künstlern und Pionieren der Alten Musik: Gustav Leonhardt, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Philippe Herreweghe, Frans Brüggen, Jordi Savall, Chiara Banchini, Christophe Coin u.a. sowie mit Ensembles und Orchestern wie Concerto Köln, Concerto Vocale, Freiburger Barockorchester, La Fenice, Akademie für Alte Musik Berlin, Det Norske Kammerorkester, Nederlandse Bach Vereniging, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Wiener Philharmoniker, Gli Incogniti mit Amandine Beyer, Armin Jordan und der BOG etc.

Als Mitbegründerin des Vokalquartetts La Colombina und des Daedalus Ensemble hat sie ihrer Leidenschaft für die Polyphonie der Renaissance folgen können und mit Concerto Soave derjenigen für das Repertoire des 17. Jahrhunderts, insbesondere für das italienische. Diese Musik ist Zeugnis einer sehr reichen Epoche, in der die grössten Dichter (z.B. Petrarca, Tasso oder Marino) von den grössten Komponisten (u.a. Monteverdi, d’India und Mazzocchi) vertont wurden und sich die Sakralmusik mit der gleichen Rhetorik wie die weltliche Musik an die Sinne und Herzen der Zuhörer wandte. María Cristina Kiehr erweitert ihren musikalischen Horizont kontinuierlich, weshalb sie Opern ebenso wie Ensemblerepertoire, Duobesetzungen mit Vihuela (Armonia Concertada – Ariel Abramovich), Barockgitarre (Krishnasol Jiménez Moreno), klassischer Gitarre (Pablo Márquez) und Aufführungen zeitgenössischer Musik (etwa La Passion selon Marie, 1967, von Zad Moultaka) mit grosser Neugier in ihre musikalischen Tätigkeiten integriert.

Zahlreiche Aufnahmen bei Harmonia Mundi France und Konzerte in aller Welt (Japan, Europa, Australien, Nord-, Mittel- und Südamerika) zeugen von ihrer musikalischen Leidenschaft, die sie in Meisterkursen und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Master Historische Aufführungspraxis) mit Hingebung an die jüngere Generation weitergibt.